Yoga, Meditation
In der betrachtenden Versenkung werden Erkennender, Erkennen und Erkanntes eins.
So lässt sich der Sinn von folgendem Yogasutra des Patañjali zusammenfassen:
„Wenn die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe gekommen sind, wird der Geist (transparent) wie ein Kristall, (der die Beziehung von) Erkenner, Erkennen und Erkannten widerspiegelt. Diese Einheit und dieses Durchdringen wird samapatti (betrachtende Vereinigung) genannt.“
Die Sutras des Patañjali sind das grundlegende Werk für alle Richtungen des Yoga. Yoga selbst ist ein Teil der indischen Philosophie, dessen Ursprünge noch weit in die Zeit vor Patañjali zurückreichen. Die Suche nach dem eigentlichen Selbst durch Meditation steht im Zentrum der praktischen Seite dieser Philosophie. Unabhängig von dem Lebensweg, der Philosophie oder dem Glauben, den man wählt, ist diese Suche auch für den Menschen von heute von großer, wenn nicht entscheidender Bedeutung für ein gelingendes Leben.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.