Besitz
Ein Becher Wasser löscht den Durst.
In der altägyptischen sog. „Lehre für Kagemni“ (3. Jts. v. Chr.) heißt es:
„Gier ist niedrig,
man deutet mit dem Finger auf sie.
Ein Becher Wasser löscht schon den Durst,
und ein Mundvoll Gemüse stärkt das Herz.
Ein einziges gutes Ding steht für alles Gute,
ein winziges Bisschen steht für viel.“
Schon sehr früh hat man erkannt, dass das Streben nach möglichst viel Besitz nicht die erhoffte Erfüllung mit sich bringt, sondern nicht selten Belastungen, Probleme und ethische Verwerfungen. Die Alten empfahlen daher, sich mit Wenigem zu begnügen und dem, was man hat, sich aber dem inneren Verlangen, immer mehr haben zu wollen, entgegenzustellen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.