Yin und Yang
Sie übten sich in Meditation, um im Einklang mit dem Universum zu sein.
Im klassischen chinesischen Buch der Medizin, dem „Der Gelbe Kaiser“ (2. Jh. v. Chr.), lesen wir:
„In der Vergangenheit praktizierten die Menschen das Dao, den [rechten] Weg des Lebens. Sie verstanden das Prinzip des Gleichgewichts, von Yin und Yang, wie es sich in den Wandlungen der Energien des Universums widerspiegelt. Sie entwickelten Praktiken wie die des Daoyin, einer Kombination von Dehnungsübungen, Massage und Atemtechniken, um den Fluss der Energie zu unterstützen. Sie übten sich in Meditation, um in Einklang mit dem Universum zu kommen. Sie aßen ausgewogen und regelmäßig, sie vermieden jede geistige und körperliche Überanstrengung, sie standen zu bestimmten Zeiten auf und gingen zu bestimmten Zeiten zu Bett und waren in jeder Hinsicht maßvoll.“
Neben Yin und Yang ist das Dao (Tao) ein weiterer zentraler Begriff der altchinesischen Philosophie. Häufig wird er übersetzt mit „der rechte Weg“ oder „Bestimmung“ und gilt sowohl für die kosmischen und natürlichen Veränderungen wie für den persönlichen Lebensweg. Das Dao ist das Ursprünglichere. Aus ihm haben sich die polaren Kräfte Yin und Yang gebildet, die nach altchinesischer Philosophie die Antriebskräfte für die Entstehung der „Tausend Dinge“, sprich der Welt, bilden. In dem Zitat werden aus dem Dao Gesundheitsvorschriften abgeleitet, die heute noch Gültigkeit beanspruchen können.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.