Vorbild
Er müht sich unablässig, ihnen nachzustreben.
Eines unserer größten Probleme bei der Lebensführung scheint es zu sein, dass wir zwar häufig wissen, was uns auf Dauer guttut, es aber trotzdem nicht tun. Das war in der Antike nicht anders als heute. Sie empfahl daher, sich stets ein lebendes oder historisches Vorbild vor Augen zu halten (in der griechischen Antike war dies häufig Sokrates) und zu versuchen, diesem Vorbild dort zu folgen, insoweit es ein Leben geführt hat, das wir auch für uns als Orientierung annehmen und gutheißen können. Ohne ein solches Vorbild oder einen guten Lehrer bringen viele Menschen nicht die Entschlossenheit, Konsequenz und Beharrlichkeit auf, die notwendig sind, die eigene Lebenspraxis zu ändern und ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln, um sich Schritt für Schritt wohler in seiner Haut zu fühlen. In diesem Sinne sagte Konfuzius einmal:
„Wie dürfte ich je wagen, mich zu den Weisen oder wahrhaft Gütigen zu zählen! Nur das könnte man von mir sagen, das und sonst nichts: er müht sich unablässig, ihnen nachzustreben und er lehrt andere unermüdlich in ihrem Sinne.“
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.