Perspektivwechsel
Um die vielbeneideten und bewunderten Menschen muss man sich wenig kümmern.
Der Vorsokratiker Demokrit schreibt:
„Man muss daher seinen Sinn auf das Erreichbare richten und sich an dem Vorhandenen genügen lassen, dagegen sich um die vielbeneideten und bewunderten [Menschen] wenig kümmern und sich mit ihnen in Gedanken nicht beschäftigen […]. Wenn man auf diesem Standpunkt beharrt, wird man wohlgemut leben und nicht wenige Dämonen aus seiner Seele verjagen: Neid, Eifersucht und Hass.“
Demokrit richtet sich gegen ein schädliches Vergleichen. Wer neidisch auf die schaut, die mehr haben, dem wird immer etwas fehlen, so dass er nie glücklich und zufrieden sein wird. Die Perspektive, die auf das Vorhandene gerichtet ist und es dankbar genießt, macht glücklich. An anderer Stelle empfiehlt Demokrit, im Unglück daran zu denken, dass es einem noch viel schlechter gehen könnte. Das kann dabei helfen, eine drückende Last duldsam zu ertragen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.