Körper
Leiden, Gemütsstörung, Körperschwäche, unnatürliches Ein- und Ausatmen sind die Begleiterscheinungen eines zerstreuten Geistes.
Der Ausspruch stammt aus den Yoga-Sutren des Patañjali, der antiken, grundlegenden Schrift zum Yoga. Sich selbst vergessen in Zerstreutheit führt zu seelischem und körperlichem Leiden und Krankheit. Das Gegenteil eines zerstreuten Geistes, mithin die meditative Konzentration auf den Körper und die tiefste Innenschicht der eigenen Seele, ist gleichbedeutend mit körperlicher und geistiger Gesundheit, Freude und Heiterkeit. Weiter heißt es:
„Um diese Hindernisse zu beseitigen, (soll man) die Konzentration auf die Einheit üben.
Die Verwirklichung von Liebe, Mitleid, Heiterkeit und Gleichmut in Bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses (führt zur) Abgeklärtheit des Geistes.“
Statt „Abgeklärtheit des Geistes“ können wir auch „Weisheit“ sagen. Deren wesentliche Merkmale sind auf ihrer höchsten Stufe Heiterkeit, Gelassenheit („Gleichmut“), Mitgefühl („Mitleid“) und Liebe.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.