Glück
Glück und Unglück liegen im Charakter des Menschen.
Das scheint der Sinn des folgenden altägyptischen Textes aus dem sog. Papyros Insinger zu sein:
„ ... das gute Schicksal eines Guten gibt ihm nur sein eigenes Herz.“ Und später: „Fluch und Segen (Unglück und Glück) liegen im Charakter, der dem Menschen gegeben ist, Fluch und Segen in der Lebensweise ...“
Wir schaffen uns unser Glück selbst einerseits durch die geistig-seelische Bildung unserer Persönlichkeit, durch die wir unseren Charakter formen, andererseits durch unsere „Lebensweise“. Wir werden zu dem, was wir tun, heißt es in den indischen Upanishaden und bei Aristoteles. An anderer Stelle: Wir werden zu dem, was im Denken herrscht. Beides ist richtig. Wir können unseren Charakter beschreiben als die Summe unserer Denk-, Wollens- und Verhaltensgewohnheiten. Ändern wir unsere Gewohnheiten, so ändern wir unseren Charakter, positiv gesprochen: Wir entwickeln und entfalten unsere Persönlichkeit. Ändern wir nichts, so ändert sich auch nichts. Wir bleiben stehen.
____________________________________________________________________________
Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.