Epiktet
Die einen Dinge stehen in unserer Gewalt, die anderen nicht.
Von dieser grundlegenden Unterscheidung geht der stoische Philosoph Epiktet aus (um 50-138 n. Chr.). Er war ein freigelassener Sklave, aus dem ein berühmter und allseits geachteter Philosoph wurde. In Nikopolis, an der heutigen Grenze zwischen Griechenland und Albanien, unterhielt er eine viel besuchte philosophische Schule. Im Anschluss an das Zitat heißt es:
„In unserer Gewalt stehen Vorstellung, Wunsch, Begierde und Abneigung; mit einem Wort alles, was unser Werk ist [was von uns ausgeht]. Nicht in unserer Gewalt stehen dagegen Leib, Besitz, Ansehen, Ehrenstellen; mit einem Wort alles, was nicht unser Werk ist.“
Es handelt sich um eine der zentralen Erkenntnisse der stoischen Philosophie. Wir sollen uns mit dem beschäftigen, was wir in der Hand haben, das andere aber „der Vorsehung überlassen“ oder, wie sich Epiktet ausdrückte: „das geht uns nichts an“. Häufig regen wir uns über Ereignisse auf, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Das ist sinnlos und erschöpft nur unsere Energie. Diese Energie sollen wir besser dort einsetzen, wo wir etwas beeinflussen und Gutes schaffen und bewirken können, vor allem in unseren Vorstellungen, unserem Bewerten, unserer inneren Welt und in unserem unmittelbaren Lebensumfeld.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.