Epiktet
Denn was immer von sogenanntem Unglück herauskommen mag, in meiner Hand liegt es ja, Vorteil daraus zu ziehen.
Epiktet war wie viele Denker und Weise der Antike in Ost und West der Auffassung, man könne aus allem, was geschieht, etwas Gutes machen. Häufig müsse man nur die Perspektive auf ein Ereignis ändern, seine Bewertung des Geschehenen und den Umgang mit dem, was das Schicksal einem beschert hat. Wer lernt, Schweres zu tragen, wird stark. Von Konfuzius ist der Ausspruch überliefert, der Weise verstehe, „Unglück in Glück zu verwandeln“. Der berühmte Wiener Neurologe und Psychiater Viktor E. Frankl, der seine ganze Familie im KZ verloren hat und selbst nur mit knapper Not demselben Schicksal entkommen ist, behauptete, man könne aus jeder Tragödie einen Triumph machen. Dasselbe hatte schließlich Sokrates im Sinn, als er einmal sagte, für den Weisen gebe es kein Übel.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.