Epiktet
Der Gott hat die Natur des vernünftigen Wesens so eingerichtet, dass es keines von den ihm eigenen Gütern erreichen kann, ohne zum allgemeinen Nutzen beizutragen.
Epiktet war der Auffassung, wenn man seinen tiefsten Bedürfnissen und seiner „wahren“ Natur folge, tue man nicht nur für sich selbst das Beste, sondern diene auch der Allgemeinheit. Bei Seneca, der 50 Jahre vor Epiktet lebte, und dessen Schriften Epiktet gewiss gekannt hat, heißt es: „Die Weisheit dagegen ist ein Gemeingut: sie gilt einerseits denen, mit denen der Weise lebt, anderseits ihm selbst als sein Eigentum.“ Er war der Meinung, dass man nur dann ein glückliches Leben führe, wenn man auch andere glücklich mache. Aristoteles unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Egoismus. Der schlechte verfolge ausschließlich selbstbezogene Ziele, der gute diene zugleich den anderen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.