Epiktet
Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen.
Und weiter sagt Epiktet:
„[…] Wenn wir deshalb gehindert oder beunruhigt oder betrübt werden, so sollen wir nie in andern die Ursache suchen, sondern in uns, das heißt, in unseren Vorstellungen!“
Eine der wichtigsten Einsichten der praktischen Philosophie der Stoa war es, den Einfluss unserer Vorstellungen auf unser Wohlbefinden zu erkennen. Je nachdem, wie wir die Dinge, Ereignisse oder Menschen bewerten, einordnen und in unser Weltverstehen einfügen, entwickeln wir Gefühle und Emotionen, belastende, erfreuliche oder neutrale. Auf diesem Wege bestimmen unsere Vorstellungen maßgeblich unser Wohlbefinden. Viel weniger als die äußeren Umstände, das äußere Geschehen oder die Mitmenschen, entscheiden sie darüber, ob wir unser Dasein als glücklich erleben oder eher unzufrieden sind. Deshalb ist die Philosophie so wichtig, weil sie für wahre, angemessene und hilfreiche Vorstellungen sorgt.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.