Demokrit
Wer die Güter der Seele wählt, wählt die göttlichen; wer die des Leibes vorzieht, wählt die menschlichen.
Zu diesem Ausspruch Demokrits passt ein anderer aus seiner Feder, wonach Glück und Unglück nicht „in Herden und Ländereien“, also äußeren Gütern zu finden sind, sondern in der Seele. In allen Weisheitslehren der Antike in Ost und West hatten äußere Güter für das dauerhafte Gefühl, ein glückliches, zufriedenes Leben zu führen, nur eine geringe Bedeutung, wenn überhaupt irgendeine. Sie sind vergänglich, ihr Besitz und Verlust hängt vom Zufall ab und liegt nicht in unserer Hand. Die Denker der Antike aber suchten ein Glück, das ausschließlich in unserer eigenen Verantwortung steht und uns durch äußere Ereignisse und Verhältnisse nicht genommen werden kann. Sie fanden es in den geistigen, seelischen und inneren Werten, die nicht nur Stabilität und Resilienz vermitteln, sondern an Tiefe und Nachhaltigkeit diejenigen Freuden übersteigen, die uns äußere Güter vermitteln können.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.