Aussprüche der „Sieben Weisen“
Schädlich ist Mangel an Selbstbeherrschung.
Der Ausspruch stammt von Thales von Milet, einem der „Sieben Weisen“, der in der Geschichte der abendländischen Philosophie auch als der erste Philosoph gilt (um 624-544 v. Chr.). Die Selbstbeherrschung (in der heutigen Psychologie „Selbststeuerungskraft“ genannt), wurde von dem kynischen Philosophen Krates sogar als die wichtigste Tugend angesehen, weil man ohne sie auch die anderen Tugenden nicht verwirklichen könne. Erst die Selbstbeherrschung macht das Leben zu dem eigenen Leben. Wer sich nicht selbst die Gesetze, Ziele, Regeln und Maximen seiner täglichen Lebensführung gibt, den steuern andere Kräfte wie etwa andere Menschen, die Gesellschaft, die Werbung, Prägungen, ungelöste innere Konflikte etc. Wie ein Boot ohne Steuermann treibt er im Strom des Lebens dahin und stößt überall an, d. h. fällt von einer Unannehmlichkeit in die nächste und vermeidet kein menschliches Leid.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.