Aussprüche der „Sieben Weisen“
Fliehe die Lust, die Unlust gebiert.
Kurz aber treffend bringt Solon von Athen (ca. 640 – 560 v. Chr.), der Vater der abendländischen Demokratie und einer der „Sieben Weisen“, eines der wesentlichen Prinzipien eines gelingenden Lebens auf den Punkt: Jedes Vergnügen, das sich im Nachhinein als schädlich und leidvoll herausstellt, sollte man im Vorhinein ausschlagen. Weisheit ist Vorhersehung, der Kampf des Stirnhirns, das vor einer Handlung die Folgen eines Tuns bedenkt, mit dem Reiz-Reaktions-Schema des limbischen Systems, das ausschließlich die kurzfristige Lustbefriedigung im Auge hat. Von Solon ist auch der Ausspruch „Siehe auf das Ende“ überliefert, der den gleichen Sinn hat. Cicero hat bei der Übersetzung des griechischen Wortes für Weisheit – „sophia“ – erwogen, es mit dem lateinischen Wort „providentia“ zu übersetzen, das auf das Verb „providere“ zurückgeht. „Providere“ bedeutet vorhersehen oder in die Ferne sehen. Er übersetzte „sophia“ dann aber mit „sapientia“ von dem Verb „sapere“ – wissen, verstehen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.