Aristoteles
Wie nämlich einer jeweils tätig ist, so wird er selbst.
Von seinem „philosophischen Großvater“ Sokrates (Aristoteles war Schüler Platons, dieser Schüler des Sokrates) ist die Anekdote überliefert, dass er sich weigerte, den Beruf seines Vaters zu übernehmen. Dieser war Steinmetz, und Sokrates fürchtete, wenn er den Beruf lange ausübe, werde er zu Stein. Was man ständig tut, das prägt den Charakter. Deshalb empfahl Buddha, man solle darauf achten, welchen Beruf man ergreife. Aristoteles, von dem der einleitende Ausspruch stammt, dürfte auch daran gedacht haben, dass Gewohnheiten den Charakter eines Menschen formen. So kann man mit einigem Recht sagen, der Charakter ist die Summe seiner Gewohnheiten im Handeln, Denken, Sprechen, Wollen und Fühlen. Demnach kann man seinen Charakter und seine Persönlichkeit umformen und weiterentwickeln, indem man bewusst Gewohnheiten ändert.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.